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Zum Abschluss ein Heimsieg gegen den TVB

Die Spielzeit endete wie sie begann – mit einem Erfolg! Im letzten Saisonspiel gelang den TurBO-Girls in einem engen und spannenden Spiel ein 21:20 (11:11)-Heimerfolg gegen den TV Beyeröhde aus Wuppertal. Damit drehten wir das Hinspielergebnis und feierten einen versöhnlichen Saisonabschluss. Im Fernduell mit dem ASV Süchteln bedeutete dieser Sieg auch den Sprung auf den siebten Tabellenplatz, da der ASV sein Spiel gegen den Neusser HV verlor und wir in der Tabelle damit im letzten Spiel noch vorbei ziehen konnten. Felicia musste aufgrund einer Schulterverletzung passen. Isa spielte dagegen mit schmerzendem, lädiertem Knie und war ein wichtiger Rückhalt. Die erste Halbzeit war ein Auf und Ab. Fünf guten folgten fünf schlechte Minuten. Keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig absetzen. Der TVB führte dreimal mit zwei Toren (5:7/8:10/9:11); weiter ließen wir den Gast aber nie wegziehen. Häufig stand die Deckung in der Mitte zu offen und vorne fehlte oft der zündende Gedanke. Folgerichtig wurden mit einem leistungsgerechten Unentschieden die Seiten gewechselt. Die taktische Umstellung auf zwei Kreisläufer zu Beginn der zweiten 25 Minuten sollte sich schnell bezahlbar machen. Unsere Kathi nutzte jetzt die ihr gebotenen Freiräume und spielte im 1:1 ihre Mitspielerinnen immer wieder frei. Das 12:11 bedeutete die erste Führung für den TBO und beim 14:12 konnten wir sogar auf zwei Tore erhöhen. Doch wie im ersten Durchgang konnte sich kein Team so richtig absetzen. Im Gegenteil  der TV Beyeröhde drehte das Spiel wieder und ging in Führung, die die Mädels jedoch schnell wieder ausglichen und ihrerseits mit 19:17 in Führung gingen. Mit 19:19 ging es dann in die spannenden Schlussminuten, wo die TurBO-Girls dann den glücklicheren Ausgang für sich hatten und sich den Sieg erkämpften. Nun geht es zum Ende der Osterferien noch einmal mit dem gesamten Team in den Kletterpark, um in den Baumkronen rum zu hangeln. Wir scheidenden Trainer möchten uns auf diesem Weg bei allen Eltern, Helfern und Gönnern recht herzlich bedanken, die uns diese Saison daheim und in der Ferne unterstützt haben. Einen großen Dank an unsere Mädels. Wir wünschen euch viel Erfolg, Glück, Spaß und Alles Gute in euren neuen Mannschaften. Sei es beim TBO oder bei einem neuen Verein. Ihr wart ein tolles Team und es hat uns beiden sehr viel Spaß mit euch gemacht.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Jessica Janzen (3), Leonie Lambrecht, Lina Bunzel (1), Katharina Sprick (4), Tabea Grande (1), Fabienne v.d. Weydt (9/3), Annalena Haack, Lara Warstat, Nina Möller (3)

 

Achtbar geschlagen beim Torfestival in Neuss

Streicht man die ersten acht Spielminuten, dann haben die TurBO-Girls die Partie beim Tabellenzweiten Neusser HV sogar mit 32:27 gewonnen. Auch die zweite Hälfte konnten wir mit zwei Toren für uns entscheiden. Da die Tore zu Spielbeginn allerdings auch zählen, setzte es eine 32:36 (10:16)-Niederlage. Krankheitsbedingt fuhr Jessy erst gar nicht mit zum NHV. Fabi war auch noch nicht fit und kam nur punktuell zum Einsatz. Dann der Schreck beim Warmlaufen: Leo knickte im vollen Lauf um und musste minutenlang auf dem Platz behandelt werden. Mit getapten Knöchel und schmerzendem Fuß nahm sie erst einmal auf der Bank Platz. Im Laufe der Partie biss sie auf die Zähne und kam noch auf tolle fünf Tore. Nach acht gespielten Minuten stand auf der Anzeigetafel bei Heim eine 9 und bei Gast eine 0. Ob es an dem dezimierten Kader lag, an dem Schreck beim Warmlaufen, der ungewohnten Aufstellungsformation oder der Zeitumstellung? Mit vielen Angriffsfehlern lud der TBO die Neusser Mädels zu einfachen Gegenstoßtoren ein. Eine Auszeit beim 0:7 trug noch nicht so richtig Früchte. Nach dem ersten Treffer zum 1:9 setzten die Mädels konsequent die Vorgaben um und fanden so auch die Lücken in der gegnerischen Deckung. Die technisch guten Mädels vom Neusser HV machten jetzt auch Fehler und verwarfen frei, so dass wir sogar bis auf 10:14 wieder herankommen konnten. Vor allem Lara spielt hier stark, sah ihre Mitspielerinnen und warf vier ihrer sechs Tore in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte sollte einfach so weitergespielt werden, wie in den letzten 17 Minuten der ersten Halbzeit. Auch die gute Schiedsrichterin wollte uns wohl helfen und ließ uns direkt mal beide Halbzeiten anwerfen. So richtig in Schlagdistanz kam das Team allerdings nicht mehr. Dafür war die Hypothek der Anfangsphase einfach zu groß. In der torreichen zweiten Hälfte spielten Lina und Nina eine starke zweite Halbzeit und konnten sich  einige Male in die Torschützenliste eintragen. Die TurBO-Girls kamen noch zweimal bis auf vier Tore ran. Da der NHV das Tempo aber weiterhin hoch hielt, war nicht mehr drin. Der nächste Schreck zehn Minuten vor dem Ende. Isabel, die seit Wochen mit lädiertem Knie im Tor steht, konnte nicht mehr weitermachen und musste runter. Dafür ging Annalena vom Feld ins Tor und konnte sogar zweimal gut parieren. Trotz der Niederlage hat sich das dezimierte und lädierte Team achtbar geschlagen. In der kommenden Woche beenden wir dann die Saison mit dem Heimspiel gegen den TV Beyeröhde.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Leonie Lambrecht (5), Lina Bunzel (4), Katharina Sprick (3), Tabea Grande (3), Fabienne v.d. Weydt (7/5), Annalena Haack, Lara Warstat (6), Nina Möller (4), Felicia Nordmann

HSV Wegberg nimmt beide Punkte mit

15:20 (7:8) Heimniederlage gegen HSV Wegberg. Eine Niederlage, die bei einer erfolgreicheren Chancenverwertung sowie konsequenterem Abwehrerhalten vermeidbar gewesen wäre. Gegen einen stark dezimierten Kader aus Wegberg, schafften die TurBO-Girls es nicht, das Tempo hoch zu halten, um den personellen Vorteil zu nutzen. Gerade auf den Außenpositionen, in aussichtsreicher Wurfposition, warf man lieber den Torwart ab. In der ersten Halbzeit lag der Gast aus dem Raum Mönchengladbach immer mit 2 bis 3 Toren vor. Die TurBO-Girls blieben aber immer dran, so dass zur Pause bei einem Tor Rückstand noch alles möglich war. Mit der sehr offensiven 3:3-Deckung taten sich die Mädels zu Beginn sehr schwer. Als die Laufbereitschaft im Angriff größer wurde, fand man das Team die Lücken und kam zu guten Chancen, die leider teilweise zu fahrlässig vergeben wurden. Bis zum 14:15 blieb es eng. Danach fiel die Vorentscheidung und beim 14:19 war die Messe gelesen. Körperlich war der Gast präsenter, was vor allem die Kreisläuferinnen des TBO zu spüren bekamen. Das Schwinden der Kräfte bei den Wegbergern zeigte sich oft durch unsauberes Deckungsverhalten, das leider nicht entsprechend geandet wurde. Emily Heieck aus der D-Jugend brachte sich gut ins Team ein und steuerte 2 Tore dazu. „Wenn wir unsere Chancen nutzen und uns in der Abwehr körperlich noch mehr einbringen, nehmen wir hier was mit.“ so die Coaches Gosebrink/Bunzel.
TBO: Linkowski (Tor), Janzen (3), Heieck (2), Bunzel, Sprick (3), Grande, v.d. Weydt (3/1), Haack, Warstatt, Möller (4), Nordmann

Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht

HSV Wuppertal – TBO 14:20 (8:12)

Die TurBO-Girls landeten beim Tabellenschlusslicht den erwarteten Pflichtsieg. Damit rückte man in der Tabelle wieder einen Platz nach oben. In der ersten Halbzeit hielt der TBO die Gastgeberinnen immer mit zwei Toren auf Distanz. In den ersten 10 Minuten zeigte Jessica Janzen eine starke Leistung. Erstmalig in der Saison von der halbrechten Position, zahlte sie das Vertrauen durch vier ihrer fünf Tore zurück. Dem entgegen hatten  Fabienne und Leonie Pech im Abschluss sowie einige Unkonzentriertheiten beim Torwurf. Auch tat das Team sich auf der rechten Abwehrseite etwas schwer und der HSV kam zu einigen Möglichkeiten. Mit Isabel, die trotz eine Knie Verletzung spielte, fanden die TurBO-Girls den gewohnt sicheren Rückhalt, die die Durchbrüche auf der rechten Seite entschärfen konnte. Ein Zwischenspurt kurz vor der Pause brachte eine komfortable 11:6-Führung ein und mit einem vier Tore-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt. In den zweiten 25 Spielminuten fehlte häufig der direkte Zug zum Tor, da aber die Abwehr nun besser stand und Wuppertal abbaute wurde es nicht mehr spannend und der Vorsprung konnte nach und nach ausgebaut werden. Viele technische Fehler prägten den zweiten Durchgang. Die Umstellung auf zwei Kreisläufer, brachte auch nicht den gewünschten Effekt, Trainingsinhalte mehr umzusetzen. „Letztendlich haben wir heute unsere körperliche Überlegenheit ausgespielt und den Pflichtsieg eingefahren. In den verbleibenden drei Partien müssen wir aber noch einmal etwas zulegen.“ So das Trainerduett Gosebrink/Bunzel

TBO: Linkowski (Tor), Janzen (5), Lambrecht (1), Bunzel (1), Sprick (1), Grande, v.d. Weydt (7/1), Warstat (3), Haack, Möller (2), Nordmann

Keine Punkte beim Gastspiel in Erkelenz

Ohne Punkte traten die TurBO-Girls die Heimreise aus Erkelenz an. Mit 16:19 (8:8) verlor der TBO beim Tabellenvorletzten, der nun den Anschluss in der Tabelle zu uns hergestellt hat. Erste Irritationen gab es schon bei der technischen Besprechung vor dem Spiel. Der gegnerischen Trainerin (!) waren die Trikotfarben nicht unterscheidbar genug. Es hätte blau gegen grün gespielt??? Unverständlicherweise trafen die beiden Schiedsrichterinnen keine Entscheidung zu diesem Thema, so dass wir trotzdem von uns aus auf den neongrünen Satz umstiegen. Zum Spiel: morgens kam die kurzfristige Absage von Sina und Tabea, die am Abend vorher aus der Skifreizeit mit der Schule kam, ging stark erkältet ins Spiel und war nur bedingt einsetzbar. Die altbekannten Probleme im Rückraum. Die erste Spielminute sollte symptomatisch für das Spiel sein. Fabi fing schnell den Ball ab und erzielte im Tempogegenstoß den Führungstreffer. Direkt im Gegenzug fiel der schnelle, viel zu einfache, Ausgleich. Der TV Erkelenz lag mit 3:1 vorne und immer wenn wir ausgleichen konnten, zog der TVE wieder auf zwei Tore weg (5:3/8:6). Mit 8:8 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte ging es so weiter. Nach dem 10:10 kam es allerdings zu einen Bruch in unserem Spiel, den die Heimmannschaft nutzte und auf 14:10 davon zog. Ein gehaltener Siebenmeter von Isa sollte der Wachrüttler für die Mädels sein. Das Team kämpfte sich zum Unentschieden und ging sogar mit 15:14 in Führung. Doch wie im gesamten Spiel kam der Gegner wieder viel zu schnell zu einfachen Toren. Spätestens beim 18:15 kurz vor Ende war die Entscheidung gefallen. Leider wurden viele Schrittfehler des Gegners nicht geahndet, die dann wiederum zu Toren oder Siebenmetern gegen uns führten. Die kämpferische Leistung stimmte heute, jedoch müssen wir daran arbeiten unsere technischen Fehler sowie Schrittfehler zu minimieren. Ebenfalls fehlt es uns noch an der nötigen Abgeklärtheit und Übersicht in einigen Situationen. Auch vier verworfene Siebenmeter verhinderten zumindest einen Teilerfolg und so kam der Gastgeber zum zweiten Saisonsieg.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Jessica Janzen (3), Leonie Lambrecht, Lina Bunzel (3), Katharina Sprick (2), Fabienne v.d. Weydt (6/2), Lara Warstat, Nina Möller (2), Felicia Nordmann

Es fehlten: Leonie Kaluza, Greta Kamp, Annalena Haack, Sina Konze

 

Bericht vom TV Erkelenz

TV Erkelenz – TB Oberhausen  19:16 (8:8)

Nach den letzten Spielen war klar: Wir wollen jetzt in der Verbandsliga wirklich angreifen. Wir hatten da bereits gezeigt, was wir können. Leider wurde es noch nicht so richtig belohnt.
Zu Gast war am 11.02.2017 um 17 Uhr in der heimischen Halle der TB Oberhausen. Und das Hinspiel hatten wir, eher unglücklich, nur zu unentschieden gespielt.
Wir hatten alle noch in Erinnerung, dass es sich bei Oberhausen um eine Mannschaft mit vielen großen Spielerinnen handelte. Als sie dann aber am Samstag bei uns aufliefen, waren wir doch sehr erstaunt, der Großteil war fast ein Kopf größer als wir und glich körperlich eher einer weibl. B-Jugend.
Aber das sollte uns nicht beirren. Umso wichtiger war, dass unsere Abwehr von der ersten Minute an gut steht und wir einen quirligen Handball präsentieren mussten. Trainiert hatten wir das ja in den letzten Wochen zu genüge.

Das Spiel startete mit einem schnellen Gegentreffer, den wir aber sofort mit einem Tor beantworteten. Dann kamen wir aber gut ins Spiel und packten sofort ein paar schöne Sachen aus unserer Trickkiste aus und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Davon beflügelt gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen. Unsere Abwehr setzte den Grundstein für ein schönes Spiel. Im Angriff spielten wir noch etwas gehemmt, aber es zeichnete sich schon hier ab, dass nicht der schnelle Weg das Ziel ist. Wir müssten unsere Chancen besser herausspielen und auf die richtige Lücken warten.
Mit einem 8:8 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte sollte ein Krimi folgen.

Bis zum 10:10 starte die zweite Halbzeit ausgeglichen. Dann gelang es uns durch u.a. tolle Einzelaktionen mit 14:10 abzusetzen. Wir hatten sie eigentlich schon „geknackt“, aber es waren eben auch noch einige Minuten zu spielen.
In der Abwehr standen wir zuerst noch weiter sicher, jedoch begannen wir im Angriff wieder zu viel quer zu laufen und gerieten in Gefahr Zeitspiel zu bekommen.
Oberhausen stellte dann ihren Angriff um und wir brauchten zu lange, uns darauf einzustellen. So konnte sie tatsächlich mit 14:15 in Führung gehen.
In dieser Spielphase ließen wir uns auf dem Platz durch die hektischen Trainer der Oberhauserinnen aus der Ruhe bringen und kassierten kurz hintereinander zwei 2-Minuten-Strafen. Jetzt hieß es Ruhe bewahren, sicher Pässe spielen, Abwehr stellen und viel arbeiten. Das haben die Mädels auch super gemacht. Trotz der zweimaligen Unterzahl konnte Oberhausen ihren Vorteil nicht ausnutzen und in Führung geben.
Das gab uns den nötigen Aufwind.
Als wir dann endlich einmal in den Genuss kamen in Überzahl zu spielen, nutzen wir die Chancen und konnten uns wieder mit drei Toren absetzen. Gerade in dieser Phase zeigten wir mannschaftliche Geschlossenheit und tolle Spielzüge, die bis zum Ende sauber durchgespielt wurden.
Nach einer spannenden zweiten Hälfte konnten wir verdient mit zwei Punkte vom Platz gehen.

Abschließend ist noch zu bemerken, dass es beide Torhüter den Spielerinnen nicht leicht gemacht haben: Wir haben drei 7-Meter und Oberhausen insgesamt vier 7-Meter verworfen.

Es spielten:
Nele Vogel, Tabea Röpert, Lena Kaisers (2), Cara Ritz (5), Larissa Dick (7), Blanca Höffges (4), Alex Bodens, Nati Stec, Hannah Esser (1), Louisa Pricken

Umkämpftes Spiel gegen HSG Rade/Herbeck

Mit 27:31 (17:15) zogen wir im umkämpften Heimspiel, gegen die vor uns platzierte HSG Rade/Herbeck, den Kürzeren. Bei 58 Toren in 50 Spielminuten erkennt man schnell, welcher Mannschaftsteil heute nicht so gut funktionierte. Nach der erneuten Absage von Sina, musste auch noch Tabea, die auf Klassenfahrt war, ersetzt werden. Das machte die Probleme im Rückraum noch größer. Die TurBO-Girls fanden gut in die Partie und nutzen die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Entweder kamen wir zum Torerfolg oder unsere Kreisläufer konnten nur durch Foulspiel gebremst werden, welches mit  einigen Siebenmetern bestraft wurde. Über 6:3 setzte sich das Team auf 8:4 ab. Die nun genommene Auszeit der HSG fruchtete und die Gastmannschaft kam heran und ging sogar mit 10:9 in Führung. Bis zur Pause wendeten wir das Blatt aber wieder und lagen verdient mit zwei Toren vorne. Beim 18:18 im zweiten Spielabschnitt kam der Knackpunkt in der Partie. Rade/Herbeck ging wieder in Führung und baute den Vorsprung bis auf vier, fünf Tore aus. Unsere Deckung stand leider so schlecht wie in der ersten Halbzeit. Die HSG bewegte sich vorne viel und wechselte häufig die Positionen, welches zu Unordnung in unserem Deckungsverband führte. Die freien Wurfgelegenheiten wurden dann sicher verwandelt. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit schwächelten wir im Angriff. Dies lag sicherlich auch an einem Kräfteverschleiß aufgrund mangelnder Alternativen. Die Mädels kamen noch einmal auf zwei Tore ran und hatten die Chance auf ein Tor zu verkürzen. Die Torhüterin konnte den Wurf jedoch abwehren und im Gegenzug fiel dann die endgültige Entscheidung. Neben sieben selbst erzielten Toren holten unsere Kreisläuferinnen Felicia und Lina auch einige Siebenmeter raus, die von Fabi alle sicher verwandelt wurden. Jessi traf zudem auch fünf Mal. Bei der Abwehrleistung heute hätten wir aber 35 Tore werfen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Die Chancen dazu waren  da. Sicherlich fiel die Niederlage mit vier Toren zu hoch aus.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Jessica Janzen (5), Leonie Lambrecht (2), Lina Bunzel (3), Katharina Sprick (2), Fabienne v.d. Weydt (11/6), Annalena Haack, Lara Warstat, Nina Möller, Felicia Nordmann (4)

Es fehlten: Leonie Kaluza, Tabea Grande, Sina Konze

 

Bericht von HSG Rade/Herbeck

Wichtige Punkte im Anschluss an die Tabelle in Oberhausen geholt

Mit einem 27:31 konnten wir wichtige Punkte aus Oberhausen mitnehmen. Ohne Selin und Federica, dafür mit Kim aus der C2 gingen wir ins Spiel. Bis zur 20 Minute war es ein ausgeglichenes Spiel beider Teams. In den letzten Minuten der ersten Hälfte öffneten wir Oberhausen zu viele Räume, begangen technische Fehler, nutzen im Angriff unsere Chancen nicht…verwarfen zudem zwei 7 Meter und kassierten im Gegenzug vermeidbare Treffer. Mit dem Halbzeitpfiff konnten wir uns wieder auf Schlagdistanz bringen und markierten unseren 15. Treffer zum Halbzeitstand von 17:15.

In der Halbzeitpause unser Apell: Mädels, es ist noch nichts verloren, die Abwehr muss konzentrierter spielen und nutzt eure Chancen, auf geht’s!

Mit viel Herz und Leidenschaft gestalteten wir unser Spiel in der zweiten Halbzeit. Sophie vereitelte gute Möglichkeit der Oberhausenerinnen. Wir glichen aus und erzielten weitere wichtige Treffer von allen Positionen zu einer fünf Tore Führung. Aber Achtung: Oberhausen blieb gefährlich, nutzte jede sich bietende Lücke und verkürzte wieder bis auf 2 Tore. Die letzten fünf Minuten waren angebrochen, Schrecksekunde: Sophie bekam unglücklich einen Ball des Gegners mitten ins Gesicht und musste sich über die Zeit retten. Alle puschten noch einmal, Maylea und Tomke setzten die Schlussakzente mit ihren Treffern zum 27:31.

Wieder eine Top Teamleistung, Glückwunsch

Martin Sobetzko

 

 

Wichtiger Erfolg beim ASV Süchteln

Mit dem 20:19 (12:11) landeten die TurBO-Girls einen wichtigen Auswärtssieg beim ASV Süchteln. Endlich mal ein Sieg in einem knappen und engen Spiel. Damit tauschen wir mit dem heutigen Gegner auch die Plätze in der Tabelle und rücken einen Platz auf. Neben Geburtstagskind Greta, fehlte auch Sina, die am Freitag absagte. Leo ging schwer erkältet ins Spiel und konnte nicht so mitwirken wie sonst. So musste dann auch noch die geplante Startformation umgebaut werden. In der ersten Halbzeit sorgte der ASV mit seinem Laufspiel und Übergängen an den Kreis immer wieder für Unruhe in unserer Deckung. Wir ließen uns zu oft hinterlaufen und konnten den Pass in den freien Raum nicht unterbinden. Der Gegner kam so zu vielen freien Wurfgelegenheiten, wodurch auch viele Gegentore resultierten. Vorne im Angriff versuchten wir manchmal zu häufig den langen Pass zu spielen, anstatt die Nebenspielerin zu suchen. Die Chancenverwertung war aber in Ordnung. Die freien Dinger wurden gemacht. Pech hatten wir jedoch mit Pfostentreffern sowie wurde uns Kreis abgepfiffen. Einen Rückstand von zwei Toren konnten die Mädels in eine Zwei-Tore-Führung umdrehen. Knapp mit 12:11 für den TBO ging es in die Kabine. Es war dem Team anzumerken, dass wir heute hier unbedingt etwas mitnehmen wollten. Nach dem Ausgleich zum 12:12 zogen die TurBO-Girls auf drei Tore (15:12) davon. In dieser Phase zeigte Lara starke Aktionen und erzielte wichtige Treffer. Auch die souverän verwandelten Siebenmeter von Fabi gaben heute Sicherheit. Aber der ASV Süchteln gab sich noch lange nicht geschlagen und erzielte beim 16:16 erstmals wieder den Ausgleich. Ab nun an sollte es spannend bis zum Ende bleiben. In dieser Phase schwanden langsam auch die Kräfte und aufgrund mangelnder Alternativen im Rückraum, fand Nina sich auch mal auf halbrechts wieder. Wichtig war, dass die Girls immer wieder ein Tor vorlegen konnten und sich auch nicht von eigenen Ballverlusten aus dem Konzept bringen ließen. In der Schlussminute erzielte Kathi nach einem Pass, den wir Trainer schon als Fehlpass abgetan hatten, den erneuten Führungstreffer. Irgendwie konnte sie den hohen Ball noch fangen und erfolgreich von Linksaußen verwerten. In einer Auszeit des Gegners stimmten sich die TurBO-Girls auf den letzten Angriff des ASV ein und waren hoch motiviert kein Tor mehr zuzulassen. Wir verteidigten in den letzten 27 Sekunden sehr stark und ließen keinen Wurf mehr zu. Der Freiwurf nach Spielende ging drüber und die Freude über den Erfolg war riesengroß und der Mannschaft anzumerken. Sicherlich wurden auch noch viele Fehler gemacht und es gab einige Unkonzentriertheiten in Abwehr und Angriff, jedoch zeige das gesamte Team über die 50 Spielminuten eine couragierte, engagierte und tolle kämpferische Leistung. Es war für die Moral sehr wichtig, mal ein enges Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Diese Euphorie wollen wir nun mit in das nächste Heimspiel nehmen, um weiter in der Rückrunde zu punkten. Einen großen Dank gilt allen mitgereisten Eltern, die unsere Mannschaft von Anfang bis Ende fantastisch unterstützt und angefeuert haben.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Jessica Janzen (2), Leonie Lambrecht (1), Lina Bunzel, Katharina Sprick (4), Tabea Grande (1), Fabienne v.d. Weydt (8/4), Annalena Haack, Lara Warstat (2), Nina Möller (2), Felicia Nordmann

Es fehlten: Leonie Kaluza, Greta Kamp, Sina Konze

 

Bericht von ASV Süchteln

Oberhausen gelingt die Revanche gegen die C-Handballerinnen

SÜCHTELN: In einer hart umkämpften, aber fair geführten Partie, unterlag die weibliche C-Jugend der ASV Handballerinnen denkbar knapp mit 19:20 gegen den Turnerbund aus Oberhausen.

Im Oberhausen konnte die ASV Sieben damals den ersten Sieg in der Verbandsliga verbuchen, sich in der zweiten Hälfte sensationell steigen und einen Drei-Tore-Rückstand in einen Sieg umwandeln. Diesmal gab es kein so großes Wechselbad der Gefühle. Die Partie war stets hart umkämpft und im gesamten Verlauf konnte sich kein Team absetzen.

Zunächst waren es die Süchtelnerinnen die etwas besser ins Spiel kamen. Die Deckung arbeitete konzentriert und zwang die Gäste immer wieder zu technischen Fehlern und Fehlpässen. Doch der ASV konnte die gute Defensivleistung nicht nutzen, denn das Umschalten zum Gegenstoß gelang häufig nicht schnell genug und vor dem Tor präsentierte man sich oft nicht kaltschnäuzig genug. Bis zum 9:7 lautete daher der Vorsprung nie mehr als zwei Tore. Ab diesem Zeitpunkt gelang es den Gästen immer besser eine Lösung auf die Defensive des ASV zu finden. Immer wieder konnten Sie entscheidende Zweikämpfe gewinnen und diesen Vorteil anschließend in zählbares auf die Anzeigentafel bringen. Die Halbzeitführung von 11:12 für Oberhausen ging somit auch in Ordnung.

Im zweiten Durchgang konnte sich die Gäste dann zwar einmal kurz auf 12:15 absetzen, doch schnell gelang es den Süchtelnerinnen wieder auf 15:15 heranzukommen. Im Anschluss legte Oberhausen immer wieder ein Tor vor und der ASV glich aus. So ging es bis zum 19:20. Doch im letzten Angriff vermochten es die ASV-Mädels nicht mehr den leistungsgerechten Ausgleich zu erzielen. „Wir haben das erwartet umkämpfte Spiel bekommen, doch leider haben wir in vielen Momenten die Kleinigkeiten falsch gemacht, die letztlich heute den entscheidenden Unterschied zwischen den Teams gemacht haben“, resümiert ASV Trainer Björn Siegers ein Spiel in dem vieles geklappt hat, aber leider das entscheidende Quäntchen an Konzentration gefehlt hat und so konnte sich Oberhausen für die Hinspielniederlage revanchieren. Für die Irmgardisstadt trafen Schröder (6), Schüren, Pelzer, Nowak (je 3), Friebe (2) Rum und Kriegers (je 1).

Rückrundenauftakt gegen GSG misslungen

Zum Rückrundenauftakt erwarteten wir den Nachbarn aus Duisburg in heimischer Halle. Konnten wir das Hinspiel mit einer unseren besten Saisonleistungen noch gewinnen, waren die TurBO-Girls im heutigen Spiel nur in der ersten Hälfe in der Lage, der GSG Paroli zu bieten. Der Endstand von 12:26 (7:9) sagt alles. Einen schnellen Zwei-Tore-Rückstand konnte das Team in eine 4:3-Führung verwandeln. Es sollte allerdings auch die einzige Führung der gesamten Partie sein. Der Gegner setzte sich in der Folgezeit ab und führte zur Halbzeit mit zwei Toren. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles drin und die Mädels wollten in der zweiten Hälfte die Partie noch drehen. In den zweiten 25 Spielminuten gelang jedoch gar nichts mehr. Völlig untergegangen. Die GSG legte schnell nach und baute die Führung aus. Spätestens beim 9:15 war die Messe gelesen. Dem schnellen und kraftvollen Spiel des Gegners waren wir heute nicht gewachsen. Unverständlich, dass die GSG Duisburg nur im Tabellenmittelfeld zu finden ist. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner ausreichend Tempogegenstoßtraining bei uns in der Halle machen dürfen. Einzig und allein Isa im Tor, die die Woche über krank war und geschwächt ins Spiel ging, verhinderte noch Schlimmeres. Sie konnte mehrere klare Torgelegenheiten zunichtemachen, wobei sie häufig von ihren Vorderleuten im Stich gelassen wurde. Wir erzielten heute zusammen so viel Tore, wie die Haupttorschützin des Gegners alleine.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Sina Konze, Jessica Janzen (1), Leonie Lambrecht (1), Lina Bunzel (2), Katharina Sprick (1), Tabea Grande, Fabienne v.d. Weydt (7/3), Annalena Haack, Lara Warstat, Nina Möller, Felicia Nordmann

Es fehlten: Leonie Kaluza, Greta Kamp

Keine Punkte beim Jahresauftakt in Wuppertal

Ohne Punkte traten die TurBO-Girls die Heimreise im Schneeregen vom Auswärtsspiel beim TV Beyeröhde an. Mit 20:21 (9:12) wurde das erste Spiel im Jahr verloren. Bereits nach 17 Sekunden traf Fabi zum ersten Mal in diesem Jahr zur 1:0- Führung. Leider fiel der Ausgleich genauso schnell. Bis zum 3:3 gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Danach zogen die Gastgeberinnen auf drei Tore davon. Die erste Hälfte war geprägt durch eklatante Fehlpässe und unsortiertes Abwehrverhalten. Wie beim Basketball versuchte man durch „No-Look-Pässe“ die Mitspielerin zu erreichen. Auch mehrmalige Anweisungen der Trainer erst auf Blickkontakt zu passen wurden gekonnt missachtet. Das angesprochene Rückzugsverhalten „mit Dampf zurück“ wurde ebenfalls von einigen direkt in den ersten Spielminuten falsch interpretiert. Der TV Beyeröhde fand durch Übergänge immer wieder Lücken in unserer Abwehr, die mehr als einmal unsortiert agierte. Trotzdem kam das Team wieder heran und es stand unentschieden 9:9. Die o.g. Defizite führten jedoch dann doch zu einem Pausenrückstand von  drei Toren. In der Halbzeitpause wurden dann klare Worte an das Team gerichtet und die Marschroute für die zweiten 25 Spielminuten vorgegeben. Da wir zu Beginn gar nicht ins Spiel fanden wuchs der Rückstand auf fünf Tore an. Nun kam die stärkste Phase und wir kämpften uns auf 18:19 heran und erzielten kurz darauf den Ausgleich zum 19:19. Hier war es vor allem Emily Heieck aus der D, die versuchte die großen Freiräume in der gegnerischen Abwehr zu nutzen und erzielte wichtige drei Tore für uns. Die TurBO-Girls hatten beim 20:20 und Ballbesitz sogar noch einmal die Chance in Führung zu gehen. Heute sollte es aber nicht mehr sein. Nach dem erneuten Rückstand hatten man noch 40 Sekunden Zeit für den Ausgleich. Typicherweise für das Spiel, war der freie letzte Wurf zu unplatziert. Da es aber auch Kreis war, hätte der Treffer sowieso nicht gezählt. Mehrere kleine Mosaiksteinchen (inkl. einiger Schiedsrichterentscheidungen in der zweiten Halbzeit) haben heute zur Niederlage geführt. Der Gegner war nicht unschlagbar, hat aber ein paar Fehler weniger gemacht.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Sina Konze (3), Jessica Janzen (2), Leonie Lambrecht (3), Lina Bunzel (1), Emily Heieck (3), Tabea Grande (2), Fabienne v.d. Weydt (4/2), Annalena Haack, Lara Warstat, Nina Möller (2), Felicia Nordmann

Es fehlten: Leonie Kaluza, Greta Kamp, Katharina Sprick

Tolle Leistung trotz Niederlage gegen den Neusser HV

Nicht wiederzuerkennen waren die TurBo-Girls gegen den Tabellenzweiten Neusser HV im Vergleich zur Vorwoche. Nach der Pleite in Wegberg wurden unter der Woche die Mädels von den Trainern wachgerüttelt und auf die schwere Aufgabe gegen Neuss eingestimmt. Nach einem ausgeglichen Beginn zogen die Mädels vom starken Neusser HV von 2:2 auf 7:2 davon. Nach einer Auszeit kamen wir wieder zurück ins Spiel. Neuss machte jetzt auch Fehler und der TBO konnte bis zur Pause auf 5:7 verkürzen. In der zweiten Spielhälfte ging der Gegner wieder auf vier Tore weg, doch auch jetzt konnte das Team immer wieder auf zwei Tore verkürzen. Auch die Umstellung auf zwei Kreisläufern fruchtete in unserem Spiel. Unsere Kathi und Sina konnte in 1:1-Situationen ihre Stärken ausspielen und erzielten wichtige Tore. Der Unterschied zum Zweiten aus Neuss war heute, dass der Gegner immer die passende Antwort hatte auf unsere Aufholjagd und in den spielentscheidenden Situationen immer wieder vorlegte. Letztendlich haben wir zu viele klare Gelegenheit ausgelassen, was man gegen eine Mannschaft wie Neuss sich nicht erlauben darf. Trotzdem einen starke Vorstellung zum Jahresabschluss des gesamten Teams, die wir mit ins neue Jahr nehmen wollen.  Die weibliche C wünscht der TBO-Familie, Freunden und Gönnern sowie den Eltern schöne Weihnachten und einen guten Jahreswechsel.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Sina Konze (4), Jessica Janzen (2), Leonie Lambrecht (3), Leonie Kaluza, Lina Bunzel (1), Katharina Sprick (5/3), Tabea Grande, Fabienne v.d. Weydt, Annalena Haack, Lara Warstat, Felicia Nordmann

Es fehlten, aber mit auf der Bank: Greta Kamp, Nina Möller