Achtbar geschlagen beim Torfestival in Neuss

Streicht man die ersten acht Spielminuten, dann haben die TurBO-Girls die Partie beim Tabellenzweiten Neusser HV sogar mit 32:27 gewonnen. Auch die zweite Hälfte konnten wir mit zwei Toren für uns entscheiden. Da die Tore zu Spielbeginn allerdings auch zählen, setzte es eine 32:36 (10:16)-Niederlage. Krankheitsbedingt fuhr Jessy erst gar nicht mit zum NHV. Fabi war auch noch nicht fit und kam nur punktuell zum Einsatz. Dann der Schreck beim Warmlaufen: Leo knickte im vollen Lauf um und musste minutenlang auf dem Platz behandelt werden. Mit getapten Knöchel und schmerzendem Fuß nahm sie erst einmal auf der Bank Platz. Im Laufe der Partie biss sie auf die Zähne und kam noch auf tolle fünf Tore. Nach acht gespielten Minuten stand auf der Anzeigetafel bei Heim eine 9 und bei Gast eine 0. Ob es an dem dezimierten Kader lag, an dem Schreck beim Warmlaufen, der ungewohnten Aufstellungsformation oder der Zeitumstellung? Mit vielen Angriffsfehlern lud der TBO die Neusser Mädels zu einfachen Gegenstoßtoren ein. Eine Auszeit beim 0:7 trug noch nicht so richtig Früchte. Nach dem ersten Treffer zum 1:9 setzten die Mädels konsequent die Vorgaben um und fanden so auch die Lücken in der gegnerischen Deckung. Die technisch guten Mädels vom Neusser HV machten jetzt auch Fehler und verwarfen frei, so dass wir sogar bis auf 10:14 wieder herankommen konnten. Vor allem Lara spielt hier stark, sah ihre Mitspielerinnen und warf vier ihrer sechs Tore in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte sollte einfach so weitergespielt werden, wie in den letzten 17 Minuten der ersten Halbzeit. Auch die gute Schiedsrichterin wollte uns wohl helfen und ließ uns direkt mal beide Halbzeiten anwerfen. So richtig in Schlagdistanz kam das Team allerdings nicht mehr. Dafür war die Hypothek der Anfangsphase einfach zu groß. In der torreichen zweiten Hälfte spielten Lina und Nina eine starke zweite Halbzeit und konnten sich  einige Male in die Torschützenliste eintragen. Die TurBO-Girls kamen noch zweimal bis auf vier Tore ran. Da der NHV das Tempo aber weiterhin hoch hielt, war nicht mehr drin. Der nächste Schreck zehn Minuten vor dem Ende. Isabel, die seit Wochen mit lädiertem Knie im Tor steht, konnte nicht mehr weitermachen und musste runter. Dafür ging Annalena vom Feld ins Tor und konnte sogar zweimal gut parieren. Trotz der Niederlage hat sich das dezimierte und lädierte Team achtbar geschlagen. In der kommenden Woche beenden wir dann die Saison mit dem Heimspiel gegen den TV Beyeröhde.

Es spielten: Isabel Linkowski (Tor), Leonie Lambrecht (5), Lina Bunzel (4), Katharina Sprick (3), Tabea Grande (3), Fabienne v.d. Weydt (7/5), Annalena Haack, Lara Warstat (6), Nina Möller (4), Felicia Nordmann

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